Produktwissen: Formen, Symbole und Gestaltung

Im zweiten Teil unserer Reihe "Oberflächengestaltung von Schmuck" geht es um thermische Oberflächengestaltung. Dazu gehören Belötungen, sowie Auf- und Anschmelzen. Auch auf chemische Oberflächenbehandlungen geht dieser Beitrag ein. Dazu gehören u.a. Beizen, Schwärzen, aber auch die Weiterbearbeitung mit Brandlacken.

 

Die Oberfläche eines Schmuckstückes wirkt sich direkt auf seinen gestalterischen Ausdruck und auf seine Wirkung aus. Neben den bekannten Polierungen und Mattierungen von industriell hergestelltem Schmuck, auf die hier auch kurz eingegangen wird, hat man in der individuellen Anfertigung vielfältige weitere Möglichkeiten. Alle hier vorgestellten Techniken sind in einer gut ausgestatteten Hobbywerkstatt nach zu arbeiten, es werden neben Brettwerkzeug und Brenner nur Polier- oder Mikromotor und ein Walze benötigt.

 

Wer schenkt einem lieben und geschätzten Menschen nicht gerne etwas Glück? Und genau aus diesem Grund ist Schmuck mit Glückssymbolen so beliebt. Dabei können Glückssymbole ganz unterschiedliche Formen aufweisen - je nach Tradition und Kulturkreis, aus dem sie stammen.

 
Galaktisch: -Sonne und Mond

In unserer beliebten Serie über die verbreitetsten Symbole und Formen in der Schmuckwelt kommen wir heute zu zwei sehr oft verwendeten Motiven, die nahezu untrennbar miteinander verbunden sind und die - wie kaum ein anderes Symbol - das Leben und das Wesen des Menschen verkörpern. Die Rede ist von Sonne und Mond. Im Schmuckbereich werden diese beide Symbole schon seit Jahrtausenden verwendet, Archäologen fanden bereits Schmuckstücke aus der Römerzeit, die mit Sonnen- oder Mondsymbolen versehen waren.

 

Bereits im ersten Teil unserer Serie über Symbole und Formen im Bereich Schmuck konnten wir Ihnen ausführliche Informationen über die Entwicklung und Bedeutung der verschiedenen Formen und Symbole in der Schmuckwelt geben. Daran möchten wir heute anknüpfen. Obwohl Schmuck zu den individuellsten Dingen in unserer Gesellschaft gehört, ziehen sich einige Formen und Symbole wie ein roter Faden durch alle Zeiten der Schmuckherstellung und sind auch heute noch ungebrochen populär. Im letzten Teil der Serie konnten wir dies anhand des Beispiels von Herzschmuck sehr deutlich aufzeigen. Schon immer gab es Schmuck in Form von Herzen, die Ausgrabungen aus dem Römischen Reich belegen dies eindrucksvoll.

 
Symbole in der Schmuckwelt - Das Herz

In kaum einem anderen Bereich des Lebens sind Formen und Symbole so wichtig wie in der Schmuckwelt. Und obwohl Jahr für Jahr neue Schmuckstücke auf den Markt kommen, ziehen sich manche Formen und Symbole wie ein roter Faden durch die Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderte. Es gibt Symbole und Formen, die sind unvergänglich und werden deshalb immer und immer wieder für die Fertigung faszinierender Schmuckstücke herangezogen. Welche dies sind, das möchten wir uns in dieser Artikelserie etwas näher ansehen. Formen, die eindeutig wiedererkennbar sind, haben auch immer etwas von Symbolen. Der Mensch verbindet damit ganz bestimmte Gedanken oder Erwartungen, wenn er sie erblickt.

 

Das Handgravieren ist ein Kunsthandwerk, dessen Entstehung bis in die Urzeit der Menschheit zurückreicht. Zu allen Zeiten wurden Schneidewerkzeuge verwendet um Gegenstände oder Schmuck zu verzieren.In alten Zeiten war es fast unumgänglich, dass ein speziell angefertigtes Schmuckstück auch eine Handgravur trug. Schmuckstücke bekamen dadurch die ganz eigene persönliche Note des Trägers oder seines Schenkers und wurden damit ganz selbstverständlich zum Spiegel eigener Werte.

 
Die Natur als Mutter aller Farben

Seit es Menschen gibt, schmücken wir uns mit Edelsteinen, bei denen uns nicht zuletzt ihr dauerhafter und intensiver Farbglanz besticht - Eigenschaften, die nicht nur bei wertvollen Schmuckstücken gefragt sind, sondern auch auf einem ganz anderen Gebiet menschlicher Kunstfertigkeit eine wichtige Rolle spielen: Der Malerei. Brillanz der Farbe, Tiefe, Leuchtkraft und Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und den Zahn der Zeit sind jene entscheidenden Kriterien, die sowohl die Schönheit eines Steins als auch die Qualität eines Farbstoffes ausmachen.

 
Email und Silber

Jeder, der sich mit Email beschäftigt, kennt die Probleme mit transparenten Email-Rottönen auf Silber. Die meisten dieser Emails werden schon nach dem ersten Brand hässlich opak braun. Auch das Unterlegen von Silberfondant oder von Goldfolie hilft nur begrenzt. Unterfängt man transparente Rottöne mit Silberfondant, überstehen die Rottöne meist nur 1-2 Brände, um dann doch trüb zu werden.

 
Bei Restaurationsarbeiten hilft selten eine Galvanik

Möchte man Schmuck veredeln, so heißt das Zauberwort 'Galvanik'. In einem solchem Gerät finden auch kleinere Kunstgegenstände Platz. Bei größeren Objekten jedoch kann man auf diese Technik nicht mehr zurückgreifen, bzw. Großgalvaniken sind nahezu unbezahlbar in Anschaffung und Unterhalt. Restauratoren wissen - ein Zeiger einer Kirchturmuhr kann also nicht mal eben zum Goldschmied nebenan zum Vergolden gebracht werden und auch herkömmliches Blattgold ist nicht immer die beste Wahl.

 
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