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Smaragd

Name aus dem griechischen "smaragdos". Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen. Plinius stuft den Smaragd gleich nach dem Diamanten ein und schreibt:"Wir sehen das Grün der Kreatur und Blätter mit Wohlgefallen an, aber noch lieber betrachte ich den Smaragd, denn dieses Grün ist das Schönste, welches die Augen erfüllt.

Die ältesten Smaragdminen dürften die Gruben der Cleopatra in Koseiv auf der Halbinsel Sinai gewesen sein, die schon 200 v. Chr. ausgebeutet wurden. Als die Spanier unter Cortez das Aztekenreich in Mexiko eroberten, fiel ihnen der Schatz des Montezuma in die Hände. Neben Gold auch Smaragde. Weitere Smaragdschätze wurden bei der Unterwefung der Inkas erbeutet. Es heisst, daß ein strausseneigroßer Smaragd als Göttin der Keuschheit angebetet wurde.

Die Gruben von Kolumbien wurden schon lange bevor die Spanier das Land besetzt hatten, von den Ureinwohnern ausgebeutet und smaragd gefördert.

Als wesentliches Lieferland gutfarbiger Smaragde, galt bis vor einigen Jahren Kolumbien. Seit einiger Zeit sind aber auch grosse Vorkommen in Afrika (Sambia, Rhodesien, Südafrika) und Brasilien bekannt.

Fundstellen:

    * Afghanistan
    * Australien
    * Brasilien
    * Columbien
    * Indien
    * Kenia
    * Pakistan
    * Rhodesien
    * Südafrika
    * Tansania

Physikalische Eigenschaften usw.:

Chem. Zusammensetzung:
Berylliumtonerde-Silikat+Chrom

Chem. Form.:
3 Be O Al 2 Si 6 O 18 + Chrom

Härte:
7,5-8

Dichte:
2,7-2,735

Krist. Syst.:
hexagonal

Lichtbrechung:
doppelbrechend

Brechungsindex:
No=1,568-1,602
Ne=1,564-1,595
|>=0,004-0,008

Farbe:
grün, chromgrün, blassgrün

Archivbeitrag 27.01.2011
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