Felix - erste Manufakturuhr "made in Austria"

Zum zehnjährigen Bestehen ihrer Manufaktur präsentierten Maria und Richard Habring nun mit dem Modell "Felix" die erste Uhr mit eigenem Kaliber. Wir waren in Völkermarkt (Kärtnen) bei der Premiere dabei.

Felix - was für ein Name. Alle Optimisten müssten so heißen, denn Felix kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "der Glückliche". Und alle Assoziationen, die einem in den Sinn kommen, sind durchweg positiv besetzt. "Tu felix austria" ("Du glückliches Österreich") etwa. Viele denken vielleicht spontan an Felix Mendelssohn Bartholdy, den bedeutenden deutschen Komponisten, Pianisten und Organisten. Mancher wird sich an seine Kindheit und Jugend erinnern, als er der kultigen US-Cartoonfigur Felix the Cat begegnet ist, der später auch in Deutschland ein eigenes Comic-Heftchen bekam. Felix, der schwarze Kater mit den großen weißen Augen und dem sympathischen Grinsen. Und weil Felix eben ein Glücksbringer ist, hatte Charles Lindbergh auf seinem legendären Allein-Flug über den Atlantik eine Felix-Puppe an Bord.

Der Glückliche für's Handgelenk

Ab sofort kann man "den Glücklichen" auch am Handgelenk tragen. Denn Felix ist das neue Einstiegsmodell bei Habring². Aber ein Einstiegsmodell, das es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat: Im Inneren tickt nämlich das neue Habring-Manufakturwerk A11B ("B" steht für "Basis"). Konzentration auf das Wesentliche - diese Maxime stand bei der Entwicklung von Felix im Vordergrund. Auf das bisher bekannte erweiterbare verschraubte Gehäuse wurde verzichtet, dadurch ist Felix deutlich schlanker als die anderen Uhren aus der Habring²-Familie. Die Gehäusehöhe beträgt gerade einmal sieben Millimeter. Der Gehäusedurchmesser von 38,5 Millimetern kommt all jenen entgegen, die sich nicht unbedingt einen XXL-Zeitmesser ans Handgelenk legen wollen und auf Dezenz setzen. Auch ansonsten ist Felix eher ein Purist. Dazu tragen das gekörnte, silberweiße Zifferblatt und die schwarz oxidierten Stahlzeiger in Fadenform bei. Zur Auswahl stehen zwei Zifferblattvarianten - entweder mit arabischer oder römischer "12", auf Wunsch auch ohne die charakteristische Sekunde bei 9 Uhr.

Das Manufakturwerk von Felix ist "Made in Austria". Ehrensache, dass auch das Gehäuse aus der Alpenrepublik stammt. Gefertigt in den Bergen Kärntens, stammt das Rohmaterial aus der Schmelze von Böhler in Kapfenberg, Österreichs international bekanntem Spezialisten für hochwertigste Edelstähle. Felix trägt auch die für Habring² bekannte Seriennummer zwischen den Hörnern bei 6 Uhr, die im Unterschied zu der seiner Geschwister jedoch fortlaufend ist.

Bis Ende des Jahres ist das neue Einstiegsmodell der Marke Habring² zum Subskriptionspreis von 3.950 Euro erhältlich. Ab dem Jahr 2015, das auch die Umstellung der gesamten Kollektion auf das Manufakturkaliber A11 mit sich bringt, kostet Felix dann 4.450 Euro. Bei aller uhrmacherischen Raffinesse sicher kein "Schnäppchenpreis". Geplant sind laut Richard Habring 150 bis 200 Uhren pro Jahr.

Felix und die Philharmoniker

Uhren als Kapitalanlage? Für viele Freunde hochwertiger Zeitmesser ist es eine spannende Idee, ihre Passion mit Renditeaussichten zu kombinieren. Doch dafür bedarf es nicht unbedingt Armbanduhren mit 18karätigem Goldgehäuse. Denn erstens ist dieses Metall - selbst in der Legierung - an und für sich zu weich als Uhrenschale. Zweitens gibt es viele prominente Beispiele dafür, dass die Stahlvarianten von gesuchten Modellen heute höhere Preise erzielen als die entsprechenden Goldvarianten. Und drittens scheint der Preis für neue Gold-Armbanduhren nur dann mit dem tatsächlichen Goldwert zu korrelieren, wenn der Preis für das gelbe Edelmetall nach oben zeigt. Im Jahr 2013 zum Beispiel ist der Goldpreis um ein Drittel eingebrochen. Doch die Preise für goldene Armbanduhren bleiben weitgehend auf "All-time-High".

Das neue Felix-Modell bietet dem cleveren Uhrenfreund und Anleger eine intelligente Alternative: Wer sich für die "Felix Gold"-Edition entscheidet, bekommt eine Uhr aus Edelstahl und zusätzlich ein echtes Goldstück in Form einer österreichischen Philharmoniker-Münze, die mit ihrem Gewicht von einer Feinunze (31,103 Gramm) und 24 Karat genau dem Goldgewicht eines Uhren-Gehäuses entspricht. Die "Felix Gold" ist somit die erste "Golduhr" mit wahrem Anlagepotenzial, zumal die Münze beim Kauf nach Tageskurs abgerechnet wird und jederzeit zum aktuellen Goldpreis wieder verkauft werden kann. Im besten Fall sorgt Felix durch die langfristig prognostizierte Wertsteigerung des Goldes selbst für die künftigen Wartungskosten.

Michael Brückner


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