Geschichte

In der Epoche von Bauhaus und Art Deco schwappte aus Amerika ein neues Frauenideal nach Europa über. Erstmals emanzipierte sich die moderne Frau von alten und einengenden Dogmen und zeigte einen selbstbewussten, sportlichen Stil.

 

Die Epoche des Jugendstils entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast gleichzeitig in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Völlig neu sind in dieser Epoche die Einflüsse aus Japan, das sich der Welt zunehmend öffnet.

 

Bahnbrechende Neuerungen ergaben sich in der Nachfolgezeit der Romantik-/Biedermeier-Epoche nicht, die Zeichen standen also eher auf Evolution als auf Revolution.

 

Als die turbulente Epoche des Klassizismus mit ihren Kriegen und allen daraus entstehenden Wirren das lang ersehnte Ende fand, dürsteten die Menschen nach Normalität und neuer Bürgerlichkeit. Diese fanden in der Folgeepoche unter den Namen Romantik & Biedermeier ihre Erfüllung.

 

Die Zeitepoche des Klassizismus steht ganz im Zeichen Napoleons, der das Kaisertum um jeden Preis zu repräsentieren versuchte. Daraus ergab sich der Trend einer Rückbesinnung auf antike Formen, was den Goldschmieden eine späte Blütezeit bescherte.

 

Zeitlich betrachtet gehört die Epoche des Rokoko zur Schlussphase des Barock. Der bis dato entwickelte Stil in der Schmuckherstellung und Goldschmiedekunst änderte sich etwas, hin zu weichen, geschmeidigen und ornamentalen Formen.

 

Der Zeitraum von 1580 bis 1760 n. Chr. - also in Europa das ausgehende Mittelalter - steht ganz im Zeichen des Barock. Dieser steht vor allem für Gegenreformation und Absolutismus. Die Kirchen versuchen ihr Möglichstes, die Menschen am Austritt zu hindern, in der Bevölkerung gab es große Verluste. Dadurch verringerte sich der in den vorigen Epochen größer gewordene Einfluss des Bürgertums wieder, gleichzeitig gewann der Adel neue Macht.

 

Der Manierismus versteht sich als eine Stilrichtung und Kunstform innerhalb der Epoche der Spätrenaissance, die sich in römischen und florentinischen Gemälden bereits um 1520 abzeichnete. Größere Verbreitung fand sie aber erst ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bildete und fortan über ganz Europa verbreitete. Bedeutende Zentren des Manierismus waren Florenz, Fontaineblau (Paris) und Prag.

 

Die Epoche der Renaissance begann im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa, speziell in Deutschland. In dieser Zeit erlebte die Farben- und Formensprache der Antike ihre Wiedergeburt. Aus diesem Umstand leitet sich auch der Epochenbegriff ab, er entstammt dem italienischen Wort "Renascimento", was eben diese Wiedergeburt bezeichnet.

 

Während die Epoche der Gotik offiziell bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts beginnt, liegt ihre Blütezeit in Deutschland im 14. und 15. Jahrhundert. Das Besondere an ihr: Sie wird heute nach der Antike als eigenständigste Epoche der gesamten Kunstgeschichte angesehen, in die nur wenige Einflüsse aus anderen Epochen hineinspielten.

 
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